Lichterzug durch eisige Kälte

Fast 200 Besucher beim Laternenfest der Apenburger Kita

Auch die Jüngsten waren mit ihren Laternen dabei und ließen sich im
Kinderwagen durch das abendliche Apenburg schieben. Foto: Kita

#Apenburg ● In den vergangenen beiden Jahren musste das traditionelle Laternenfest der Apenburger Kindertagesstätte Märchenburg coronabedingt ausfallen, doch diesmal klappte es mit einer Neuauflage. „Ich bin sehr froh darüber, vor allem, dass die Veranstaltung so gut angenommen wurde“, erzählte Kita-Leiterin Britta Patermann der Volksstimme.

Fast 200 kleine und große Besucher kamen auf das Außengelände der Einrichtung, um sich auf den anschließenden Laternenumzug einzustimmen. „Und das trotz eisiger Kälte“, staunte die Apenburgerin. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Förderverein der Kita, der damit zugleich sein elfjähriges Bestehen feierte. Auf dem Spielplatz stärkten sich die Kinder, Eltern, Großeltern und Geschwister, aber auch interessierte Apenburger, mit selbst gebackenen Waffeln, Bratwurst vom Grill, Tee, Glühwein und heißem Kakao. Vor allem die warmen Getränke waren angesichts der niedrigen Temperaturen der Renner, ein kühles Bier wollte verständlicherweise kaum jemand haben.

Am Abend stand dann der Laternenumzug durch das Dorf auf dem Programm, auf den sich die Kinder schon besonders freuten. Stolz präsentierten sie ihre selbstgebastelten Lampions, die in der Dunkelheit hell leuchteten. Auch Fackeln waren vorbereitet, die die größeren Kinder tragen konnten. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Apenburg gab den Takt vor und begleitete den Marsch mit seiner Musik.

Eltern sammeln Holz und spendieren Lichterketten

„Auch die Feuerwehr hat uns beim Laternenfest unterstützt“, freute sich Britta Patermann, die sich bei allen Helfern bedankte. So hätten auch die Eltern mit angepackt und beispielsweise Holz für das Lagerfeuer vorbeigebracht und Lichterketten gesponsert. „Der Hof war ausgeleuchtet, es sah richtig romantisch aus“, schmunzelte die Kita-Leiterin.

Vor allem für die Kinder sei das Fest ein Ereignis gewesen. „Viele kannten das ja gar nicht mehr, für die Kleineren war der Laternenumzug ganz neu“, berichtete Britta Patermann. Die etwas andere Gestaltung der Veranstaltung wolle man auch im nächsten Jahr beibehalten, sie freue sich auf eine Neuauflage.

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